Was in den 1870er-Jahren als bürgerliche Reformbewegung begann, ist heute maßgeblich für die Bestattungskultur in Deutschland: die Feuerbestattung.
Von rund einer Million Menschen, die jedes Jahr in Deutschland versterben, werden mehr als 750.000 eingeäschert. 150 Jahre Feuerbestattung in Deutschland mit einer Ausstellung zu würdigen, scheint also nur folgerichtig.
Die Inbetriebnahme der ersten Krematorien im Deutschen Kaiserreich zeigt sich rückblickend als grundlegender Schritt hin zu einer bestattungskulturellen Revolution, die noch immer im Gange ist.
Im Figuren-Theaterstück „Die besten Beerdigungen der Welt“ geht es um Kinder, die ein totes Tier finden und beschließen, ihm eine würdevolle Beerdigung zu ermöglichen.
In einer kleinen Zeremonie nehmen sie Abschied – berührt von diesem besonderen Moment. Anschließend gründen sie ihr eigenes kindliches Bestattungsinstitut und machen sich auf die Suche nach weiteren Tieren, die sie beerdigen können. Die Geschichte nimmt ihren Lauf: leicht, humorvoll und zugleich tief berührend.
Das Fithe Figurentheater aus Ostbelgien inszeniert dieses Theaterstück nach dem bekannten Kinderbuch von Ulf Nilsson für Kinder ab 6 Jahren.